Fotografie

Die 20 besten Tipps zum Fotografieren lernen

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Unabhängig davon, was du mit deiner Fotografie erreichen willst, sind hier einige der Möglichkeiten, mit denen du Fotografieren lernen kannst.

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Wichtigste Kameraeinstellungen lernen

Auch wenn es langweilig erscheint, solltest du dich unbedingt mit den Grundlagen der Kameraeinstellungen vertraut machen. Die Kamera ist ein so komplexes Gerät, das du nicht nur mit den automatischen Einstellungen bedienen solltest. Je nachdem, welche Art der Aufnahme du planst, solltest du manuelle Einstellungen vornehmen können. Dazu musst du wissen, welche Einstellung wofür zuständig ist.

Ein recht unbeliebter aber effektiver Weg, sich mit der Kamera vertraut zu machen ist das Handbuch deiner Kamera. Schließlich kennt niemand die Kamera besser, als die Menschen, die sie hergestellt haben.

Eine weitere Möglichkeit, sich mit den Grundlagen der Kameraeinstellungen vertraut zu machen, sind diverse Online-Lexika und Anleitungen. Auch wenn diese Methode ein wenig kurzweiliger ist, musst du trotzdem noch lernen, wie du diese Einstellungen an deiner Kamera vornehmen kannst.

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Online-Kurse ansehen

Eine weitere Möglichkeit, sich mit den Grundlagen der Kameraeinstellungen vertraut zu machen, sind diverse Online-Lexika und Anleitungen. Auch wenn diese Methode ein wenig kurzweiliger ist, musst du trotzdem noch lernen, wie du diese Einstellungen an deiner Kamera vornehmen kannst.

Diese Art der Recherche ist hervorragend geeignet, um Tipps von Leuten zu erhalten, die die Einstellung tatsächlich in der Praxis umgesetzt haben und aus dem Nähkästchen plaudern, wie man es am besten macht.

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Inspiration suchen

Wenn du fotografieren lernen willst, solltest du dir Inspiration bei anderen Fotofragen suchen. Das kannst du in Form von Büchern über die Fotografie, einen Besuch der Website oder ein Scrollen durch den Instagram-Feed erledigen.

Während du die Kunstwerke anderer Fotografen betrachtest, solltest du nicht verzweifeln, was andere aus ihrer Kamera zaubern. Sei dir sicher, dass auch die besten Fotografen einst klein angefangen haben.

Trotzdem kann dir das Stöbern dabei helfen, herauszufinden, für welche Art der Fotografie du eine Leidenschaft entwickeln kannst. Sind es besonders intime Porträtaufnahmen, Landschaftsbilder oder Fotografien, um ein Unternehmen ins rechte Licht zu rücken? Was auch immer es ist, Online und in Büchern und Biographien findest du die Inspiration, die du benötigst.

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Üben, was das Zeug hält

Genug bewundert, jetzt geht es ans Üben. Nichts und niemand wird dir mehr in deiner fotografischen Laufbahn bringen, als deine eigene Erfahrung. Nimm deine Kamera mit auf deine Abenteuer, teste verschiedene Formen der Aufnahmen und spiele mit den Kameraeinstellungen. Letztlich ist es das Fotografieren selbst, was deinen Stil verfeinert und deine Fähigkeiten im Umgang mit der Kamera verbessert.

Nach einigen Hunderten Bildern wirst du wahrscheinlich schon sehen, welche Aspekte du verbessern kannst und wo deine Stärken liegen.

Auch ist das frühe Üben der beste Weg, um deinen Fortschritt in der Fotografie zu dokumentieren. Blickst du später auf deine ersten Gehversuche zurück, wirst du sehen, wie weit du gekommen bist - ein herrliches Gefühl.

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Ein Netzwerk aufbauen

Heutzutage ist es leichter denn je, dich mit anderen Fotografen zu verknüpfen. Online findest du tausende Gleichgesinnte, die dir wahrscheinlich einen oder gar mehrere Schritte voraus sind. Je früher du dich mit anderen Fotografen vernetzt und ein Netzwerk aufbaust, das sich gegenseitig unterstützt, desto früher kannst du die Früchte deiner Saat ernten.

Gerade in kreativen Berufen ist dein Netzwerk so wichtig. Also scheue nicht davor zurück, dich mit anderen zu vernetzen, ihnen Mehrwert zu liefern und zu sehen, was in der Zukunft passiert. Selbstverständlich solltest du dich nicht ausschließlich zum Eigennutz verknüpfen wollen. Frage, was du für andere Leute tun kannst, was ihnen weiterhelfen wird, anstatt dir zu überlegen, was dabei für dich herausspringt.

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Einen Mentor finden

Wenn du deine Fähigkeiten an der Kamera und in der Bildbearbeitung nach vorne katapultieren willst, kannst du dich auf die Suche nach einem Mentor oder nach einem Praktikum begeben. 

Achte auch hier darauf, deinen eigenen Nutzen hinten anzustellen. Wieso sollte sich jemand auf deinem Weg freiwillig unterstützen, wenn du nur an dich denkst? Stelle die Vorteile deines Mentors in den Vordergrund und helfe ihm bei seinen Aufgaben und du wirst wesentlich schneller lernen, als wenn du es auf eigene Faust versuchst.

Stelle trotzdem sicher, dass dein Mentor ein Interesse daran hat, sein Wissen zu teilen. Tust du das nicht, kann dein Praktikum langweilig enden, indem du lediglich wiederholende Aufgaben wieder und wieder erledigen musst.

Am besten ist es, wenn du bereits Erfahrungen von anderen Praktikanten zu einem Fotografen hast und weißt, worauf du dich einlässt und welche Vorteile sich für dich ergeben.

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Workshops besuchen

Wenn du keine Zeit für ein längerfristiges Commitment in Form einer Mentorschaft oder eines Praktikums hast, kannst du auch mit Workshops das Fotografieren lernen.

Workshops zur Fotografie werden in allen Leistungsniveaus angeboten. Vom Einsteigerkurs bis hin zur professionellen Bildbearbeitung in einem bestimmten Stil, bieten einige Fotografen ihr Wissen in Form eines Workshops an.

Solche Lehrgänge sind außerdem bestens dafür geeignet, um einige der Dinge zu verwirklichen, die wir bereits angesprochen haben - Netzwerken, üben und Inspirationen finden.

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Foren oder Gruppen beitreten

Worüber reden Fotografen sehr gerne? Richtig, über die Fotografie. Schließlich ist es für die meisten Fotografen mehr als nur ein Beruf. Es handelt sich in den meisten Fällen um ihre Leidenschaft, die sie zum Beruf gemacht haben, und nicht andersherum.

Und wo findet man eine ganze Reihe an Fotografen, die über ihre Leidenschaft sprechen? Richtig, online. In verschiedenen Fotografie-Foren und Facebook-Gruppen findet auch in 2019 noch ein reger Austausch zu allen Themen der Fotografie statt.

Dabei ist es nicht so, wie in vielen anderen Branchen, in denen das klassische Online-Forum quasi ausgestorben ist. In der Fotografie ist die Forenlandschaft im deutschsprachigen Bereich nach wie vor äußerst lebendig.

Folgende Foren sind bestens geeignet, um mehr über das Fotografieren lernen zu erfahren:

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Bucket-List schreiben

Was gibt es Schöneres, als deine Vorhaben aufzuschreiben und sie zu verwirklichen. Auch deiner fotografischen Ziele kannst du in Form einer Bucket-List festhalten. Versteife dich aber nicht auf die Zielerfüllung, ansonsten vergisst du, den Moment zu genießen und deinen Fokus komplett auf die Gegenwart zu richten.

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Einen Fotografiewettbewerb mitmachen

Wettbewerbe sind hervorragend geeignet, um Feedback zu deiner Arbeit zu erhalten. Darüber hinaus hast du zumindest theoretisch die Chance, einen Preis zu gewinnen, auch wenn du zu Beginn deiner Karriere dein Augenmerk nicht darauf richten solltest.

Viele Wettbewerbe sind leider nicht mehr das, was sie einmal waren, sondern viel mehr lediglich ein Weg für den Veranstalter, Geld zu verdienen.

Achte deshalb darauf, keine überteuerten, unrealistisch erscheinenden Startgebühren zu zahlen.

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Ein eigenes Portfolio erstellen

Dein Portfolio ist das Aushängeschild deiner Arbeit. Wenn du bereits ein paar ansehnliche Aufnahmen dein Eigen nennst, solltest du dich darum bemühen, sie möglichst repräsentativ darzustellen.

Ein Portfolio kannst du auf verschiedenen Plattformen veröffentlichen.

  • Instagram: Instagram ist als Fotograf wie ein einziges, riesiges Portfolio. Hier kannst du zeigen, was du drauf hast, deine Kunst einem breiten Publikum zeigen und Follower erhalten, die an deinen Arbeiten interessiert sind. Instagram ist eine der wichtigsten Marketing-Plattformen für Fotografen.
  • Eigene Website: Gerade im Corporate-Umfeld ist es wichtig, eine professionelle Website zu besitzen, die dein Portfolio zur Schau stellt. Eine Website kann auch dazu genutzt werden, Arbeiten über einen Online-Shop zu verkaufen. Hier erfährst du mehr darüber, wie du eine Künstler-Website erstellen kannst, ohne dafür einen Webdesigner beauftragen zu müssen.
  • Fotografie-Communities: Plattformen wie 500px sind nach wie vor gut geeignet, um deine Werke einem fotografisch interessierten Publikum zu zeigen. Auch wenn solche Plattformen durch die ansteigende Popularität Instagrams etwas an Aufmerksamkeit eingebüßt haben, solltest du sie als Fotograf trotzdem verwenden.

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Mehr Feedback einholen

Feedback ist so wichtig, gerade als Einsteiger, aber auch als fortgeschrittener Fotograf. Such dir ein paar Freunde, Bekannte oder Verwandte, die kein Problem damit haben, dir ein ehrliches Feedback zu liefern.

Auch wenn Feedback schmerzhaft sein kann, hilft es dir, besser zu werden und Dinge zu sehen, die dir alleine nicht aufgefallen wären.

Ein solches Feedback kann dir auch helfen, dich auf das Feedback eines Kunden vorzubereiten, der wahrscheinlich auch nicht so viel von der Fotografie versteht, wie du.

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Deinen eigenen Stil finden

Durch mehrere Feedback-Schleifen, Online-Inspiration und Übung wirst du deinen eigenen Stil finden. Lass dich gerne von anderen Fotografen inspirieren, aber kopiere nicht deren Werk.

Der beste Weg, um deinen eigenen Stil zu finden, ist das regelmäßige Fotografieren, bis du herausgefunden hast, was dir am meisten gefällt und welche Einstellungen du dafür benötigst.

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Mehr Aufwand reinstecken

Jetzt mal all die Worte zu Inspiration und Stil vergessen. Wenn du es in der Fotografie wirklich schaffen und herausstechen willst, brauchst du viel Geduld und eine unerschütterliche Arbeitsmoral. Je härter du arbeitest, je mehr Zeit du in deine Leidenschaft investierst, je mehr Risiko du mit deiner Fotografie wagst, desto höher sind die Chancen auf Erfolg.

Wenn auf einmal ein Fotograf oder Künstler wie aus dem Erdboden geschossen kommt und internationaler Aufmerksamkeit erregt, sieht es schnell so aus, als hätte er einfach Glück gehabt. In den meisten Fällen stecken allerdings viele Jahre harter Arbeit dahinter, um dann schließlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und  in diesem Sinn „Glück“ zu haben.

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Social Media verstehen und meistern

Die Zeit, die du nicht lernst oder selbst hinter der Linse stehst, kannst du Online verbringen, um dich in sozialen Medien präsent zu machen. Wie bereits erwähnt, ist Instagram des Fotografen Liebling. Suche dir einige Fotografen, denen du folgen willst und investiere die restliche Zeit in den Aufbau eines eigenen Publikums. Wenn du fotografieren lernen willst, erhältst du über Instagram beinahe alles in einem: Tipps zur Fotografie, Inspiration, Feedback zu deinen Werken, Zugang zu potenziellen Mentoren und Kunden und dein eigenes Online-Portfolio.

Also nimm dir die Zeit, verstehe die Funktionalität auf Instagram und nutze sie.

Selbstverständlich kannst du auch über eine Facebook-Seite gute Ergebnisse erzielen. Hier sollte dein zweiter Fokus liegen.

Für deine Inspiration sind hier mehrere Fotografen, denen du auf Instagram folgen solltest:

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Nachbearbeitung beherrschen

Manche Fotografen gehen soweit zu sagen, dass die Kunst Fotografie zu 50% aus der eigentlichen Arbeit mit der Kamera und zu 50% aus der Nachbearbeitung der Fotos besteht.

Um das Fotografieren zu lernen, musst du einen nicht unbeträchtlichen Anteil deiner Zeit damit verbringen, dich mit der Fotobearbeitung auseinanderzusetzen.

Am beliebtesten sind sicherlich der Alleskönner Photoshop und Lightroom, die zusammen ein ganzes Arsenal an möglichen Bearbeitungsmöglichkeiten bieten.

Einige Fotografen verkaufen auch ihre Lightroom-Presets, mit denen du dir ihre Einstellungen in dem Programm quasi erkaufst. Das hat den Vorteil, dass du direkt einen bestimmten Stil umsetzen kannst, ohne ewig die passenden Einstellungen suchen zu müssen.

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Mehr Reisen

Reisen und Fotografie geht Hand in Hand. Es ist perfekt, um neue Motive ausfindig zu machen, deinen Horizont zu erweitern und dabei die Welt zu entdecken. Dabei musst du kein Reisefotograf sein, um die Vorzüge genießen zu können. Meist findest du Online jede Menge Möglichkeiten, um Kontakte zu knüpfen und Models zu shooten.

Durch die wechselnden Umgebungen entwickelst du schnell ein Auge dafür, worauf du bei deinen Schüssen achten musst und wie du die perfekte Kulisse findest.

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Mehr Fehler machen

Mache mehr Fehler. Wie bei jedem neuen Hobby oder jeder Leidenschaft, musst du Fehler machen, um daraus zu lernen. Die besten Fotografen sind diejenigen, die die meisten Fehler gemacht und am meisten daraus gelernt haben.

Schieße Fotos aus verschiedensten Winkeln, in unterschiedlichen Einstellungen mit wechselnden Motiven. Probiere aus, was funktioniert und was nicht.

Glücklicherweise ist das Fehler machen beim Fotografieren lernen quasi folgenlos. Den verbrauchten Speicherplatz kannst du durch einen einzigen Klick zum Löschen der Datei wieder freischalten.

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Neue Motive finden, die dich begeistern

Die Leidenschaft in die Fotografie ist dann am größten, wenn du genau das tust, was du willst. Dazu gehört auch, die Dinge zu finden, die du fotografieren willst und die dich begeistern.

Wenn du anschließend noch einen Weg findest, Fotos dieser Art des Motivs zu monetarisieren, hast du alles richtig gemacht und bist auf dem Weg, deine Leidenschaft durch und durch zu deinem Beruf zu machen.

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Fotografieren lernen: Der Leidenschaft Ausdruck verleihen

Verwende deine Leidenschaft, um sie in deinen Fotos zum Ausdruck zu bringen. Wenn du liebst, was du tust, wird das in deinen Kunstwerken zum Ausdruck kommen. Die Fotografie ist eine Form der Kunst und die Kunst wird authentisch, wenn du leidenschaftlich dabei bist.

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