Kunst

35+ Kunstepochen der letzten Jahrtausende – Kunstgeschichte im Überblick

Die Kunst im Wandel der Zeit von 30.000 v.Chr. bis zur Gegenwart

Kunstepochen

Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich so viele Kunstrichtungen entwickeln, dass es den Rahmen sprengen würde, alle dieser Kunstepochen in einem Zeitstrahl zusammenzufassen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Epochen, die Meilensteine in der Kunst markieren und die Entwicklung des kreativen Schaffens prägend beeinflusst haben.

In diesem Kunstepochen Zeitstrahl findest du mehr als 35 verschiedene Kunstzeitalter von der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Kunst im prähistorischen Zeitalter

30.000-10.000 v. Chr.

Paläolithische Völker waren reine Jäger und Sammler und das Leben zu dieser Zeit war hart. Die Menschen machten einen riesigen Sprung im abstrakten Denken und begannen, Kunst zu schaffen. Die Thematik konzentrierte sich auf zwei Dinge: Nahrung, wie sie in der Höhlenkunst zu sehen ist, und die Notwendigkeit, Nachfahren zu erzeugen.

10.000-8000 v. Chr.

Das Eis begann sich zurückzuziehen und das Leben wurde ein wenig leichter. In der Mittelsteinzeit, die in Nordeuropa länger dauerte als im Nahen Osten, wanderte die Malerei aus den Höhlen auf die Felsen. Auch die Malerei wurde symbolischer und abstrakter.

8000-3000 v. Chr.

Diese Zeit beschreibt den Vorstoß in die Jungsteinzeit samt domstizierten Tieren und Landwirtschaft. Nun, da das Essen reichhaltiger war, hatten die Menschen Zeit, nützliche Werkzeuge für das Schreiben und Messen zu entwickeln.

“Ethnographisch” ist ein praktischer Begriff, der so viel bedeutet wie: “Anders als die westliche Kunst”.

Kunstepochen früher Zivilisationen

Mesopotamier

3500-331 v. Chr.

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Mesopotamien – Das Land zwischen den Flüssen sah eine erstaunliche Anzahl von Kulturen, die zur Macht aufstiegen und sie wieder abgeben mussten. Die Sumerer gaben uns Ziggurats, Tempel und viele Götterskulpturen. Noch wichtiger ist allerdings, dass sie natürliche und formale Elemente in der Kunst vereinen.

Die Assyrer liefen vor Architektur und Skulptur davon, sowohl im Relief als auch in der Umgebung.

Schließlich waren es die Perser, die das gesamte Gebiet samt seiner Kunst in Szene setzten, als sie benachbarte Länder eroberten.

Ägypter

3200-1340 v. Chr.

Ägypten – Kunst im alten Ägypten war Kunst für die Verstorbenen. Die Ägypter bauten Gräber, Pyramiden, die Sphinx allein für die Toten und dekorierten Gräber mit bunten Bildern der Götter, von denen sie annahmen, dass sie im Jenseits herrschten.

Griechen

3000-1100 v. Chr.

Die Ägäis – Die minoische Kultur auf Kreta und die Mykener in Griechenland brachten uns Fresken, offene und luftige Architektur und Bildhauerarbeiten aus Marmor.

Klassische Zivilisationen

Griechen

Marble Grave Metmuseum
Grabbeigabe aus Marmor – Junges Mädchen mit Tauben

800 –  323 v. Chr.

Die Griechen führten eine humanistische Erziehung ein, die sich in ihrer Kunst widerspiegelt. Keramik, Malerei, Architektur und Skulptur entwickelten sich zu aufwendigen, hochmoderne und fein dekorierten Objekten, die die größte Schöpfung von allen verherrlichten: Den Menschen.

Etrusker

6. bis 5. Jhdt. v. Chr.

Auf der italienischen Halbinsel nahmen die Etrusker die Bronzezeit in großem Stil an und schufen Skulpturen, die sich durch Stilisierung, Ornamentik und implizite Bewegung auszeichnen. Sie waren auch begeisterte Produzenten von Gräbern und Sarkophagen, nicht anders als die Ägypter.

Römer

509 v. Chr. – 284 n.Chr.

Als sie an Bedeutung gewannen, versuchten die Römer zunächst, die etruskische Kunst auszulöschen, gefolgt von zahlreichen Angriffen auf die griechische Kunst. Ungehindert von diesen beiden eroberten Kulturen schufen die Römer ihren eigenen Stil, der zunehmend als Symbol der Macht fungierte. Die Architektur wurde monumental, Skulpturen stellten die umbenannten Gottheiten der Mythologie dar, prominente Bürger erhielten eine Kunstwerke und in der Malerei wurde erstmals das Element der Landschaft und der Hintergrundgestaltung eingeführt. Fresken, genau wie die wachsenden Bauwerke, in denen sie sich befanden, wurden zunehmend größer.

Die Entwicklung der Kunst im Mittelalter

Frühchristliche Kunst

1. Jahrhundert – 526 n.Chr.

Frühchristliche Kunst
Boden eines Zwischengoldglases mit Darstellung dBoden eines Zwischengoldglases mit Darstellung der Auferweckung des Lazarus , 4. Jhdt n.Chr

Die frühchristliche Kunst lässt sich in zwei Kategorien einteilen:

  1. Die Kunst der Periode der Verfolgung (bis zum Jahr 323)
  2. Die Kunst, die nach dem von Konstantin dem Großen anerkannten Christentum entstand.

Die erste ist vor allem für den Bau von Katakomben und mobiler Kunst bekannt, die nicht an einen Ort gebunden war. Die zweite Periode ist geprägt durch den aktiven Bau von Kirchen, Mosaiken und den Aufstieg der Buchherstellung. Die Skulptur wurde in erster Linie zu Reliefarbeiten degradiert.

Byzantinische Kunst

526-1390 n.Chr.

Obwohl die Daten es vermuten lassen, gab es keinen abrupten Wechsel oder einen harten Übergang zur byzantinischen Kunst. Die Kunstepoche des byzantinischen Stils wich allmählich von der frühchristlichen Kunst ab, zeitgleich mit der Distanzierung des Morgenlands vom Abendlands.

Die byzantinische Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass sie abstrakter und symbolischer ist und sich weniger um jeden Anspruch auf Tiefe – oder die Schwerkraft – kümmert, der sich in Gemälden oder Mosaiken zeigt. Die Architektur wurde ziemlich kompliziert und aufwendig Kuppeln bestimmten die Gestaltung.

Islamische Kunst

622-1492 n.Chr.

Bis heute ist die islamische Kunst dafür bekannt, dass sie sehr dekorativ ist. Ihre Motive übersetzen sich wunderbar von einem Kelch über einen Teppich bis hin zur Alhambra.

Kunst der Völkerwanderungszeit

375-750 n.Chr.

Diese Jahre waren in Europa äußerst chaotisch, da Barbarenvölker Orte suchten, an denen sie sich niederließen konnten. Häufige Kriege brachen aus und ständige ethnische Umsiedlungen waren die Regel. Die Kunst in dieser Zeit war genau aus diesem Anlass handlich und tragbar, meist in Form von dekorativen Nadeln oder Armbändern. Die leuchtende Ausnahme von diesem dunklen Zeitalter in der Kunst war Irland, das das große Glück hatte, der Völkerwanderung lange Zeit zu entkommen.

Die karolingische Zeit

750-900 n.Chr.

Darstellung Karls des Kahlen in der Vivian-Bibel, über ihm die Hand Gottes (Tours, 845/846)

Karl der Große baute ein Reich auf, das seine zänkischen und unfähigen Enkel nicht überdauerte, aber die kulturelle Wiederbelebung, die das Reich hervorbrachte, erwies sich dauerhaft. Klöster wurden zu kleinen Städten, in denen Manuskripte in Massenproduktion hergestellt wurden. Goldschmiedekunst und die Verwendung von Edelsteinen und Halbedelsteinen waren in Mode.

Ottonische Periode

900-1002 n.Chr.
Der sächsische König Otto I. entschied, dass er dort Erfolg haben konnte, wo Karl der Große versagte. Das klappte zwar auch nicht, aber die ottonische Kunst mit ihren starken byzantinischen Einflüssen hauchte der Skulptur, der Architektur und der Metallbearbeitung neues Leben ein.

Romanische Kunst

1000-1150 n.Chr.

Zum ersten Mal in der Geschichte wird eine Kunstepoche durch einen anderen Begriff als den Namen einer Kultur oder Zivilisation beschrieben. Europa wurde immer mehr zu einem zusammenhängenden Gebilde, das durch Christentum und Feudalismus zusammengehalten wurde. Die Erfindung des Gewölbes ermöglichte es der Kirche, Kathedralen zu bauen. Dadurch wurde die Bildhauerei integraler Bestandteil aufwendiger Architektur. Die Malerei wurde vorwiegend in Form von Illustrationen in Manuskripten fortgeführt.

Gotische Kunst

1140-1600 n.Chr.

Judaskuss
Kuss des Judas von Giotto, 1304–1306, Scrovegni-Kapelle, Padua

Die Gotik wurde zunächst geprägt, um den Architekturstil dieser Zeit zu beschreiben, der lange Zeit, nachdem die Bildhauerei und die Malerei vorangeschritten waren, gleich blieb. Mit der Einführung des gotischen Bogens wurde es möglich, weit nach oben ragende Kathedralen zu bauen, die dann mit der neuen Technologie der Glasmalerei dekoriert wurden.

In der Gotik gibt es mehr und mehr Maler, die namentlich bekannt sind und die Kunst nach ihren Vorstellungen wollten. Im Italien des 13. und 14. Jahrhunderts kam es aus diesem Grund zu vielen künstlerischen Innovationen, die die weitere Entwicklung nachfolgender Kunstepochen prägten.

Der Nächste: Die Renaissance

Italienische Kunst des fünfzehnten Jahrhunderts

1400-1500 n.Chr.

Dies war das goldene Zeitalter der Renaissance in Florenz. Seine mächtigste Familie, die Medici, gaben reichlich Geld für den Ruhm und die Verschönerung ihrer Heimat aus. Künstler strömten in die Stadt, um Teil dieses künstlerischen Umschwungs zu werden. Sie begannen aktiv, die vorherrschenden Regeln der Kunst in Frage zu stellen. Die Kunst wiederum wurde spürbar individueller – der Einfluss des einzelnen Künstlers wuchs rasant.

Hochrenaissance

1495-1527 n.Chr.

Die meisten Meisterwerke der Renaissance sind in diesem Zeitraum entstanden. Leonardo, Michelangelo, Raffael und ihre Zeitgenossen schufen solch überragende Meisterwerke, dass fast jeder Künstler nach Ihnen sich davor hütete, einen solch überwältigenden Stil nachzuahmen, der lediglich von den größten ihrer Zunft perfekt ausgeführt werden konnte. In der Hochrenaissance wurde der Grundstein für den Beruf des Künstlers gelegt, der nun nicht mehr von der Kirche oder dem Regenten abhängig war, sondern für wohlhabende Familien Kunst schaffen konnte und auf diese Weise auskömmlich bezahlt wurde. Als solches ist die Phase der Hochrenaissance eine der wichtigsten Kunstepochen auf dem Weg in die Moderne, wenn auch einige Jahrhunderte diese Zeitalter voneinander trennen.

Manierismus

1520-1600 n.Chr.

Manierismus in der Kunst

Hier haben wir eine weitere Premiere: einen abstrakten Begriff für eine künstlerische Ära. Renaissance-Künstler verfeinerten nach dem Tod Raffaels weiterhin Malerei und Skulptur, aber sie versuchten nicht, einen eigenen Stil auszubilden. Stattdessen schufen sie in der technischen Art und Weise ihrer Vorgänger.

Renaissance in Nordeuropa

1325-1600 n.Chr.

Die Renaissance war nicht plötzlich im gesamten Europa verbreitet. Diese Ausbreitung entwickelte sich sukzessive, sodass die Entwicklung der in Italien angefangenen Kunstepoche erst einige Zeit später in den Norden Europas wanderte.

In der Zeit der Abspaltung der Reformationskirche von der katholischen Kirche kam es im Norden Europas zu turbulenten künstlerischen Entwicklung. Ohne klaren Stil oder eine einheitliche Epoche war es vor allem das Individuum des Künstlers, der sich für eine Gestaltungsweise entschied.

Barocke Kunst

1600-1750 n.Chr.

Humanismus, Renaissance und Reformation arbeiteten zusammen, um das Mittelalter für immer hinter sich zu lassen, während die Kunst nun auch von breiten Teilen der Bevölkerung geschätzt wurde. Künstler des Barock brachten menschliche Emotionen, Leidenschaft und ein neues wissenschaftliches Verständnis in ihre Werke ein – viele davon behielten religiöse Themen bei, unabhängig davon, welche Kirche den Künstlern lieb war.

Rokoko

1700-1750 n.Chr.

Die-Liebeserklârung-1731
Jean François de Troy: Die Liebeserklârung, 1731

Was manche für ein überflüssige Entwicklung hielten, nahm der Rokoko die Barockkunst und trieb sie auf die Spitze, bis zu dem Punkt, an dem man von einer visuellen Völlerei sprechen kann.

Wenn Kunst oder Architektur vergoldet, verziert oder anderweitig auf die Spitze getrieben werden konnten, kamen die Künstler des Rokoko und setzten genau diese Übersetzung in ihren Werken um. Diese Kunstepoche war im gesamten Zeitstrahl verhältnismäßig kurz.

Neoklassizismus und Romantik

1750-1880 n.Chr.

In dieser Zeit kam es erstmals dazu, dass zwei wesentliche Kunstepochen der westlichen Kunst zur gleichen Zeit existierten. Der Neoklassizismus war dafür bekannt, dass die Künstler die alten Klassiker ausgiebig studieren und nachahmten, sie aber um die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft erweiterten.

Die Romantik ist dahingegen viel schwerer unter einen Hut zu bringen. Dabei handelt es sich mehr um eine Einstellung gegenüber der Kunst, als um eine Kunstepoche an sich. Hier ging es vor allem um die Themen des Bewusstseins und der gesellschaftliche Existenz. Thematisch kann sie daher als Wegbereiter für die folgenden Kunstepochen angesehen werden, während der Neoklassizismus einen geringeren Einfluss auf die Zukunft hatte.

Realismus

1830-1870 n.Chr.

Realismus Kunstepoche
Gustave Courbet: Die Steineklopfer, 1849

Unabhängig von den zuvor beschrieben Kunstepochen, betrachteten die Realisten die Geschichte als bedeutungslos für die Gegenwart und die zeitgenössische Kunst. Künstler sollten sich nicht an Konventionen oder Regeln halten müssen, die sie nicht erfahren hatten. Aus diesem Drang heraus, sich mit der Gegenwart und den gesellschaftlichen Problemen ihrer Zeit zu beschäftigen, entstanden viele Darstellungen gesellschaftlicher Missstände und Abbildungen des Lebens der einfachen Menschen.

Die realistische Kunst löste sich allmählich vom Gegenständlichen und rückte zunehmend Licht und Farbe in den Vordergrund.

Trotz der Namensgebung solltest du den Realismus nicht mit dem Naturalismus verwechseln. Auch wenn sich einige Merkmale überschneiden, gibt es gravierende Unterschiede zwischen beiden Begriffen.

Impressionismus

1860s-1880 n.Chr.

Während sich der Realismus von der Gegenständlichkeit allmählich löste, kam der Impressionismus und warf die letzten Fesseln komplett aus dem Fenster. Die Impressionisten verstanden die Kunst als Vermittlung eines Eindrucks, der mithilfe von Licht und Farbe wiedergegeben werden kann.

Die Kunstwelt war zunächst empört über diese neue Form der Kunst, die scheinbar keine Regeln kannte. Im Laufe der Zeit akzeptierten die Kunstkritiker den Wandel, was dem Impressionismus wiederum den Wind aus den Segeln nahm.

Dennoch: Mit der Akzeptanz der freien Formgebung hatte die Kunst nun alle Freiheiten, sich in eine beliebige Richtung zu entwickeln.

Moderne Kunst

Nach dem Impressionismus stand es den Künstlern offen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.  Bewegungen, Stilrichtungen und Strömungen kamen und gingen beinahe am laufenden Band. Einige davon waren sehr einflussreich und in der Öffentlichkeit bekannt, andere wiederum nur wenigen Kritikern und Künstlern vertraut. Aus diesem Grund ist es beinahe unmöglich, alle Genres der modernen Kunstepoche aufzuzählen.

In diesem Abschnitt beschränken wir uns auf die wichtigsten Kunstrichtungen der letzen 130 Jahre.

Post-Impressionismus

Der Post-Impressionismus ist keine in sich schlüssige Kunstrichtung, sondern eine Bezeichnung für die Künstler, die den Impressionismus überschritten und eigene Bewegungen in Gang setzten. Sie behielten die Errungenschaften des Impressionismus bezüglich Licht und Eindruck bei und fügten der Malerei wieder ein anderes Element wie Form oder Linie hinzu.

Fauvismus und Expressionismus

1890-1939

Die Fauves oder Fauvisten waren französische Maler, angeführt von Matisse und Roualt. Die ursprünglich in Frankreich angesiedelte Bewegung mit der Darstellung einfacher Objekte und Leute mündete in den ähnlichen Expressionismus und breitete sich als solcher nach Deutschland und Österreich aus.

Kubismus und Futurismus

1905-1939

Portrait of Picasso, 1912, oil on canvas
Juan Gris: Porträt von Pablo Picasso, 1912, Art Institute of Chicago

Picasso und Braque waren die Pioniere des Kubismus, bei dem organische Formen in kubische Elemente heruntergebrochen wurden. Ein Eindruck wurde im Kubismus in verschiedene Dimensionen projiziert und aus verschiedenen Blickwinkeln in ein und demselben Werk dargestellt. Der Kubismus war besonders einflussreich für den Bauhaus-Stil und inspirierte die ersten abstrakten Skulpturen.

Zur gleichen Zeit formierte sich in Italien der Futurismus. Was damals als literarischer Stil begann, breitete sich in die anderen Aspekte der Kunst aus und sorgte für eine Kunstrichtung, die die Zukunft zum Motiv machte und häufig aufwendige Maschinen und Industrieanlagen abbildete.

Surrealismus

1922-1939
Beim Surrealismus ging es darum, die verborgene Bedeutung von Träumen aufzudecken und das Unterbewusstsein auszudrücken. Es war kein Zufall, dass Freud seine bahnbrechenden psychoanalytischen Studien bereits vor dem Entstehen dieser Bewegung veröffentlicht hatte. Freuds Traumdeutung hatte große Einfluss auf die Surrealisten wie Dali.

Abstrakter Expressionismus

1945 – Gegenwart
Der Zweite Weltkrieg (1939-1945) unterbrach das globale Kunstschaffen maßgeblich, aber 1945 kehrte die Kunst mit umso mehr Wucht zurück. Der Abstrakte Expressionismus, der aus einer zerstörten Welt hervorging, vernachlässigte alles außer den eigenen Ausdruck und reine Gefühle.

Pop- und Op-Art

Ende der 1950er Jahre – Gegenwart
In einer Reaktion gegen den Abstrakten Expressionismus verherrlichte die Pop Art die alltäglichsten Aspekte der amerikanischen Kultur und nannte sie Kunst. Es war trotzdem eine lustige Zeit. Und Mitte der 60er Jahre kam die Op Art (Optical Art) auf, gerade rechtzeitig, um mit den Hippie-Klängen der späten 60er zu harmonieren.

Entwicklungen in den letzten 40 Jahren

1970er Jahre – Gegenwart
In den letzten vierzig Jahren hat sich die Kunst blitzschnell verändert. Wir haben das Aufkommen von Performancekunst, Konzeptkunst und digitaler Kunst miterlebt, um nur einige neue Ausprägungen zu nennen.

Auf dem Weg zu einer globaleren Kultur erinnern uns die Kunstepochen an unsere kollektive Vergangenheit.