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4 Dinge, die man als Grafikdesigner von der Fotografie lernen kann

Foto: Dragon Images / Shutterstock

Als Grafikdesigner muss man sich nicht professionell der Fotografie widmen. Trotzdem kann es für die eigenen Skills und damit die eigene Karriere förderlich sein, sich ein wenig mit der Fotografie zu beschäftigen. Wieso?

Hier sind vier gute Gründe, wieso man als Grafikdesigner von der Fotografie profitieren kann.

Farben besser verstehen 

Farben verstehen Grafikdesigner

Foto: Janon Stock / Shutterstock

Vielleicht weißt du als Grafikdesigner mehr über die Farbenlehre als jeder andere, aber wenn du durch einen Sucher schaust und das Zusammenspiel der Farben im echten Leben siehst, könnte es sehr wohl ein ganz neues Gefühl von Tiefe und Verständnis aufdecken.

Immerhin passen manchmal Farben zusammen, von denen man nie gedacht hätte, dass sie auch nur annähernd zueinander passen könnten, egal ob in der Stadt oder in der Natur. Und das Beste daran ist, dass du nicht auf einen anderen Designer angewiesen bist, der dir diese Inspiration vermittelt.

Arbeitsmoral

Akzeptanz Grafikdesigner

Foto: Steve Halama / Unsplash

Als Grafikdesigner kann man sich sehr lange in einem Projekt verlieren, sodass die Zeit regelrecht wie im Flug vergeht. Was die meisten Grafikdesigner allerdings von der Fotografie lernen können, ist die Notwendigkeit, zu Zeiten aufzutauchen, die nicht immer angenehm sind.

Als Designer hat man oft die Flexibilität, die Inspiration fließen zu lassen, wenn sie am förderlichsten für die eigene Arbeit ist. Für viele Designer hast du die Möglichkeit, an deinem Schreibtisch zu sitzen und stundenlang auf eine Wand zu starren, bis es Zeit ist, deine Brillanz zu entfalten. Aber die Fotografie zwingt dich, mit der Zeit und sporadischen Ereignissen und dem Wetter zu arbeiten - alles Dinge, die außerhalb deiner Kontrolle liegen.

Dieser Einblick  kann dich erkennen lassen, wie unkompliziert Grafikdesign sein kann. Oder die zusätzlichen Mühen können dir zeigen, wozu du fähig bist, wenn du deine Grenzen überschreitest.

Was man als Grafikdesigner von der Fotografie lernen kann: Akzeptanz

Akzeptanz

Foto: Samuel Thompson / Unsplash

So wie Fotografen nach dem Willen der Zeit handeln müssen, so müssen sie sich auch mit dem zufrieden geben, was ihnen die Rahmenbedingungen liefern. Es gibt Photoshop und Lightroom, um die Dinge zu retuschieren, die dir nicht gefallen, oder um bestimmte Aspekte zu betonen, aber den Charakter der Aufnahme wirst du damit nicht ändern können.

Das Erlernen, diese Art von Eigenheiten zu akzeptieren, ist ein fester Bestandteil einer soliden fotografischen Ausbildung. Oft sind es genau die Dinge, die man nicht kontrollieren kann, die später das Bild nur noch besser machen. Diese Akzeptanz kann dich als Grafikdesigner lehren, nicht alles so lange zu bearbeiten, dass man es irgendwann nur noch verschlimmbessert.

Einfachheit

Einfachheit

Foto: Tom Mussak / Unsplash

Fotografen können neues Foto-Equipment kaufen, um näher an die Art der Fotos heranzukommen, die sie sich wünschen. Aber oft wird ihnen auch bewusst, wie schön dieser Schnappschuss ist, wenn man es mit den Mitteln aufnimmt, die einem gerade zur Verfügung stehen. Wenn du dich der Fotografie nur beiläufig widmest, wirst du sehen, wie viel Erfüllung du auch mit solch einer reduzierten Ausrüstung erreichen kannst. 

Als Grafikdesigner bist du wahrscheinlich nicht in Schwierigkeiten, was die dir zur Verfügung stehenden Tools angeht. Ein neues Plugin zu bekommen, kann dich glücklich machen und dich glauben lassen, dass du deine Arbeit noch besser machen wirst.

Aber wenn du mit einer einfachen Kamera tolle Fotos schießt, wird es dich daran erinnern, dass es meist nicht das Werkzeug ist, sondern der Künstler, der ein Werk hervorragend macht.

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