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Design

Moodboard erstellen: Anleitung für professionell aussehende Moodboards

Ein Moodboard, oder auch Inspiration Board, ist eine Sammlung von Ideen, die durch verschiedene gestalterische Elemente zum Ausdruck gebracht werden.

Die Elemente eines Moodboards (egal, ob analog oder digital) sollen einen Einblick in deine optischen Einflüsse und Sichtweisen für ein Projekt geben. Farbe, Textur, Fotografie und Illustration sind nur einige der Möglichkeiten, um deine Vision nach deinen Vorstellungen auszudrücken.

Hier erfährst du, wie du ein Moodboard erstellen kannst, das professionell aussieht und in vielen Fällen kostenlos ist.

Was ist ein Moodboard?

Ein Moodboard ist wie eine Collage - Bilder, Texte und andere Objekte, die dein Konzept definieren. Der Sinn eines Moodboards ist es, die wichtigsten visuellen Elemente aufzuzeigen, die du mit deinem Design oder deinen Vorstellungen vermitteln möchtest. Dies gibt einem Kooperationspartner oder einem Teammitglied Anregungen und Referenzen für anfängliche Ausarbeitungen.

Moodboards können auch unglaublich nützlich sein, wenn du künstlerische Projekte umsetzen willst. In diesem Zusammenhang hilft das Moodboard dabei, dein gedankliches Modell zu entwickeln und dir vorzustellen, wie dein Ergebnis mit der Welt um sich herum interagiert.

Je mehr Tiefe du in dein Moodboard bringen kannst, desto einfacher wird es für dich oder einen anderen ausführenden Künstler sein, sich deine Idee als einzigartige und dreidimensionale Schöpfung vorzustellen.


3 gute Gründe, ein Moodboard zu erstellen

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1

Ein Moodboard hilft, deine Ideen zu destillieren

Jeden Tag werden wir mit unzähligen Eindrücken überflutet - unseren Einflüssen und Inspirationen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das ist zwar eine aufregende Sache, aber das kann es schwierig machen, wenn du versuchst, ein paar konkrete Ideen für ein Projekt zu entwickeln.

Indem du verschiedene Gestaltungselemente zusammensetzt und beobachtest, wie sie miteinander wirken, kannst du Entscheidungen über die kreative Umsetzung treffen.

Und da du all dies tust, bevor du überhaupt dem Projekt so richtig an den Kragen gehst, wirst du die wichtigsten Gesichtspunkte herausfinden, bevor du zu tief einsteigst und es zunehmend schwieriger wird, Änderungen vorzunehmen.

2

Ein Moodboard ist ein Kommunikationstool

Kommunikation ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Projekt. Ein Moodboard ist ein Hilfsmittel, das den Menschen hilft zu verstehen, was sie sich vorstellen können und worin die Essenz dessen liegt, was du mit dem Vorhaben erreichen willst. Es kann wichtige Dialoge auslösen, so dass alle Beteiligten bei der Umsetzung auf der gleichen Seite stehen.

3

Es macht Spaß, es zu gestalten

Inspiration zu finden und zusammenzusetzen ist spannend - vor allem dann, wenn dich das Thema wirklich begeistert. Es gibt so viele Möglichkeiten, kreativ zu werden und deine Stimmung mit Fotos, Farben und Schriften einzufangen.


Moodboard erstellen: Diese Möglichkeiten hast du

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Moodboard zu erstellen: analog und digital.

Das analoge Moodboard für alle Bastler

Die analoge Methode beinhaltet das physische Schneiden und Einfügen von Blättern, Stoffen und Fotos. Auch Texturen wie gewelltes Papier können gezielt eingesetzt werden. Im Grunde genommen ist ein physisches Moodboard nichts anderes als eine Collage, die als Kommunikationsmittel eingesetzt wird.

Ordne alle Elemente auf der Oberfläche an und klebe sie erst dann fest, wenn du mit der Anordnung und der Komposition zufrieden bist.

Das digitale Board für unendliche Möglichkeiten

Digital zu arbeiten ist schneller und gibt dir schier unendliche Möglichkeiten, was du einbeziehen und wie du dein Moodboard formatieren kannst.

Hier sind ein paar Seiten zum Ausprobieren:

Pinterest: Pinterest wird nicht nur zur Herstellung von Moodboards verwendet, sondern bietet die Funktionalität eines solchen. Sobald du ein Konto erstellt hast, kannst du Pins an eine Pinnwand heften und so dein Moodboard vervollständigen.

Am besten folgst du uns auf Pinterest, um die ersten Inspirationen zu erhalten.

Canva: Canva ist ein Drag-and-Drop-Grafikbaukasten, mit dem du wunderschöne Designs für Social Media, Pinterest und eben auch dein Moodboard findest.

Um genau zu sein, ist das Titelbild dieses Artikels in Canva entstanden.

Wenn du in Canva ein Moodboard erstellen willst, musst du lediglich "Moodboard" oder "Moodboard-Cover" in die Suche eingeben und dir werden einige Vorlagen angezeigt

Prsnt.app: Mit der prsnt.app kannst du Inspiration aus dem Internet zurechtschneiden und per Drag-and-Drop auf dein Moodboard ziehen. In der Moodboard App findest du auch ein automatisches Design, mit dem du deine Inspirationen ansprechend organisiert vorfindest.

Für interessierte: 9 Grafikdesign-online-kurse im vergleich


Bilder für das Moodboard finden

Hast du dich für eine Plattform entschieden, brauchst du Bildmaterial. Grundsätzlich können dazu alle Fotos dienen, die du Online oder Offline finden kannst. 

Du musst allerdings darauf achten, dass du die Urheberrechte des Bildeigentümers nicht verletzt. Das wird umso wichtiger, wenn du dein Moodboard in der Öffentlichkeit präsentieren willst. möglicherweise sogar im geschäftlichen Umfeld.

Hier sind einige Plattformen, auf denen du passende Bilder lizenzfrei findest:

  • Unsplash: Mit Sicherheit eine der besten Möglichkeiten, hochauflösende, kreative Bilder verschiedenster Motive zu finden. Du kannst die Bilder der Fotografen auf Unsplash kostenlos verwenden und musst nicht einmal einen Urheber angeben - wobei der Anstand im Normalfall eine Namensnennung gebührt. Auch die eingesetzten Fotos in diesem Titelbild stammen von Unsplash. Die Fotografen sind: Richard Lee, Dominik Schröder und Evie S.
  • Flickr: Flickr ist so etwas wie der Urgroßvater von Instagram und Unsplash. Die Image-Sharing-Plattform wurde schon 2004 gestartet und bietet noch immer einige kreative Aufnahmen, die beim Moodboard erstellen hilfreich sein könnten. Achte darauf, dass du Bilder unter der CC-Lizenz zwar kostenlos nutzen darfst, aber eine Namensnennung Pflicht ist. Wenn keine Urheberrechtseinschränkungen vorliegen, entfällt die Namensnennung.
  • Pexels: Pexels ähnelt Unsplash im Aufbau und in seiner Funktionalität sehr. Häufig kommt es auch zu Überschneidungen der Fotografen, die als User auf beiden Plattformen hochladen. Manchmal findet man aber auf Pexels Fotos, die sonst nirgendwo kostenlos und lizenzfrei hochgeladen wurden.

Moodboard Beispiele

Abschließend noch einige Moodboard Beispiele zu verschiedenen Themen und in verschiedenen farblichen Ausprägungen:

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