Zeichnung

Diese drei Arten von Radiergummis brauchst du für anspruchsvolles Zeichnen

Radiergummis fürs Zeichnen

Einige Radiergummis können deine Kunstwerke ruinieren, weshalb du ein wenig Geld in die Hand nehmen solltest, um ein Sortiment passender Radiergummis zu kaufen. Radiergummis in professioneller Qualität kosten nicht die Welt, können deine Zeichnung allerdings dramatisch verbessern.

Unter den meisten Zeichenbedingungen mit Bleistift, Kohle oder Pastell decken die folgenden drei Radiergummis deinen gesamten Bedarf ab.

Unterschiedliche Arten von Radiergummis

Knetradiergummi

Empfehlung: Faber-Castell Knetgummi

Faber Castell Knetradiergummi

Knetradiergummis können in eine Vielzahl von Formen gebracht werden. Sie sind auch äußerst nützlich bei der Gestaltung subtiler Farbbereiche einer Zeichnung.

Knetradiergummis sind eine einzigartige Form des Radiergummis, da sie sich nicht abreiben, sondern das Graphit von der Zeichnung abheben und in sich sammeln.

Lächeln mit Zähnen zeichnen 14

Das bedeutet, dass du denen Knetradiergummi reinigen musst. Um den Radiergummi zu reinigen, musst du ihn wiederholt auseinanderliegen und miteinander verkneten. Dadurch verteilst du das Graphit in der gesamten Radiermasse.

Sei dir allerdings bewusst, dass ein Knetradiergummi irgendwann sein Lebensende erreicht. Vor allem dann, wenn du großflächig mit Kohle arbeitest, werden die Partikel schneller absorbiert.

Heller Kunststoffradiergummi

Empfehlung: Faber-Castell Radierer

Radiergummis fürs Zeichnen

Ein weißer Kunststoff/Vinyl-Radiergummi zum Zeichnen ist ein hervorragender Allround-Radierer, der beim Skizzieren verwendet werden kann. Du hältst den Radierer sauber, indem du ihn auf einem sauberen Untergrund abreibst.

Wenn du seine originale rechteckige Form den abgerundeten Ecken vorziehst, die bei wiederholtem Gebrauch entstehen, kannst du den Radiergummi auch mit einem Cutter zurechtschneiden. Verboten ist das nicht, allerdings wird dadurch der Radiergummi fürs Zeichnen schneller abgenutzt.

Radierstift

Empfehlung: Tombow Mono Zero

Tombow Mono Zero

Der Radierstift ist ein praktisches kleines Werkzeug, das zum Radieren oder Modifizieren kleiner Bereiche einer Zeichnung nützlich ist. Er kann mit einer Klinge zugeschnitten werden, wenn du eine noch schärfere Kante zum Radieren benötigst.

Der Radierstift ist perfekt für feine Details, aber nicht so gut für größere Flächen. Die Abnutzung ist relativ hoch und die "Minen" zum Nachfüllen relativ teuer.

Nutze diesen Radiergummi zum Zeichnen in der Ausarbeitung von Glanzlichtern und Akzenten, die besonders hell und detailliert hervorstechen sollen.

Welche Radiergummis fürs Zeichnen brauchst du?

Wenn du ein pulverförmiges Medium wie Kohle oder Pastellkreide verwendest, wirst du feststellen, dass ein Knetradiergummi die beste Wahl ist, da er keine Rückstände auf der Oberfläche hinterlässt. Diese feinen abgerubbelten "Würste" lassen sich nicht besonders gut von der Oberfläche entfernen, ohne den Rest der Zeichnung zu verwischen.

Der weiße Kunststoffradierer ist ein guter Allrounder, der sich hervorragend für Bleistiftzeichnungen eignet. Du kannst ihn unbesorgt mit deinem restlichen Zeichenmaterial transportieren, ohne Angst haben zu müssen, dass er Dreck aufnimmt.

Der Radierstift ist das Nonplusultra, wenn es um ganz feine Zeichnungen geht. Kein anderer Radierer kann die Details einer Arbeit so fein freilegen, wie die schmale Fläche des Radierstifts. Die Radierminen lassen sich nachfüllen, sind allerdings nicht ganz billig im Vergleich zu anderen Radierern.

Es lohnt sich, alle drei Radiergummis fürs Zeichnen in deinem Repertoire zu haben, wenn du mit verschiedenen Medien und in verschiedenen Formaten arbeitest.