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Tipps für DIY-Blogger: So machst du bessere Fotos

Foto Tipps für DIY-BloggerFoto: Joanna Kosinska / Unsplash

Hast du dich jemals gefragt, warum Projekte von DIY-Bloggern so viel besser aussehen als alles, was du gemacht oder selbst zusammengestellt hast? Es ist nicht einfach, als DIY-Blogger im deutschsprachigen Raum seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber die erfolgreichsten Namen in diesem Bereich verstehen etwas von Design und Fotografie. 

Möchtest du wissen, wie du deine Projekte so aussehen lassen kannst, dass sie auch das designbewusste Auge ansprechen? Diese Tipps für DIY-Blogger sind gut bewahrte Geheimnisse, die die meisten Einsteiger übersehen, wenn sie eigene Bastel- und Do-It-Yourself-Projekte zuhause durchführen, fotografieren und online abbilden wollen. 

Entdecke diese einfach umzusetzenden Tipps und Tricks, um herauszufinden, wie du dein nächstes DIY-Projekt ins rechte Licht rücken kannst.

1. Licht ist das A und O in der Fotografie

Licht Tipps für DIY-Blogger

Foto: Pablo Merchán Montes / Unsplash

Zwei Personen können genau das gleiche Projekt auf genau gleiche Art und Weise realisieren und es in Social Media posten. Das Foto von der Expertin oder dem Experten wird wahrscheinlich viel mehr Aufmerksamkeit erregen. Warum? Die Beleuchtung ist vielleicht der entscheidende Faktor. Gut beleuchtete Fotos sind viel detailreicher und kontrastreicher als Aufnahmen in dunklen, schlecht ausgeleuchteten Umgebungen.

Um die Fotos deiner DIY-Projekte zu verbessern, solltest du versuchen, das Bild bei so viel natürlichem Licht wie möglich aufzunehmen. Fotos, die am späten Nachmittag mit der Sonne hinter der Kamera aufgenommen wurden, eignen sich besonders gut. Alternativ kannst du auch Softboxen bzw. ein professionelles Belichtungs-Setup wählen, um immer die besten Ergebnisse zu erzielen.

Mehr: Unsere 20 Fotografie-essentials im Überblick

2. Die Projektergebnisse richtig inszenieren

Wenn man eine Bastelidee wie ein Schmuckstück aus Kunstharz mit wenig Bedacht auf einen Schreibtisch liegt und einfach so drauflos knipst, wird das wahrscheinlich nichts. Einige Blogger wissen, dass die Inszenierung des Objekts, um das es eigentlich geht, unheimlich wichtig ist.

So wird dann dieses Schmuckstück mit anderen Elementen ergänzt, um ein spezifisches Erscheinungsbild zu schaffen. Dieser spezielle Look wird häufig wie eine Handschrift eingesetzt, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Der Look entscheidet auch immer über die Bildwirkung und die angesprochenen Emotionen beim Betrachter - und somit auch über den Erfolg des Projekts.

Lasse den Bildausschnitt nicht zu steril erscheinen und entwickle deine eigene individuelle Bildsprache, um aus der Masse der Blogger hervorzustechen.

3. Gruppierungen in ungeraden Zahlen erstellen

Tipps für DIY-Blogger | Asymmetrie

Foto: Jagoda Kondratiuk / Unsplash

Ein kleiner Designtrick, den die meisten Blogger kennen, hat damit zu tun, wie man Elemente gruppiert. Im Zweifelsfall solltest du Elemente grundsätzlich in ungeraden Mengen sammeln. Dieses Geheimnis ist eine Richtlinie, die dazu dienen soll, dass sich Vignetten als wichtiger erweisen.

Tatsächlich behaupten einige Experten, dass das menschliche Augen mehr von einer Gruppierung aus drei Vasen als von einem Paar aus zwei Vasen angezogen werden wird. Während wir möglicherweise nicht bewusst erkennen, warum das der Fall ist, liegt es möglicherweise daran, dass ungerade Zusammenstellungen ein größeres visuelles Interesse erzeugen, weil die Dinge nicht ganz symmetrisch sind.

Mit diesem Trick kannst du Möbel anordnen, Wandbilder arrangieren und deine Flatlays organisieren. Versuche das nächste mal eine Ansammlung mehrerer ähnlicher Elemente in 3er oder 5er-Gruppen anzuordnen, anstatt 2, 4 oder 6 von ihnen nebeneinander zu positionieren.

4. Verwende die Drittelregel für die Fotografie

Drittel Regel Reisefotografie

Die Drittelregel ist eine beliebte Kompositionsregel in der Fotografie, aber auch in der Landschaftsmalerei. Dabei wird das Bild jeweils der Breite und der Länge nach gedrittelt. Daraus ergeben sich neun Vierecke mit vier Schnittpunkten, die als "Points of Interest" dienen.

Die Hauptkomponenten deines Fotos solltest du an einem oder zwei dieser Schnittpunkte anordnen, um den thematischen Mittelpunkt aus dem Bildmittelpunkt zu rücken. Dadurch wirkt deine Komposition interessanter und erregt mehr Aufmerksamkeit.

Mehr: So funktioniert die Drittelregel

5. Auch tolle Fotos müssen bearbeitet werden

Es ist leicht, sich entmutigen zu lassen, wenn du dir die Zeit nimmst, ein optisch ansprechendes Foto zu gestalten, die richtige Beleuchtung verwendest und trotzdem das Foto eines anderen Bloggers besser aussieht als deins. Erinnere dich daran, dass fast alle Bilder, die professionelle Blogger veröffentlichen, auf die eine oder andere Weise bearbeitet wurden.

Fotobearbeitung Tipps für DIY-Blogger

Foto: Kevin Bhagat / Unsplash

Wenn du ein wenig Geld in die Hand nehmen willst, stellt sich häufig die Entscheidung zwischen Photoshop und Lightroom. Alternativ kannst du aber auch mit einer kostenlosen App für das Smartphone arbeiten und deinen Fotos den letzten Feinschliff verpassen. Selbstverständlich sind die Möglichkeiten mit Smartphone-Apps im Vergleich zu professionellen Bearbeitungsprogrammen begrenzt.

6. Tipps für DIY-Blogger: Nutze Konstanz zu deinem Vorteil

Zu den wichtigsten Tipps für DIY-Blogger gehört auch, dass man einen eigenen Stil findet und die Bildsprache konstant hält. Das gilt sowohl für die Art deiner Projekte, als auch für die Wirkung deiner Fotos dieser.

Diese Konstanz hilft deiner Leserschaft, sich mit deiner Seite zu identifizieren und dich von anderen Bloggern zu unterscheiden.

Selbstverständlich schadet es auch nicht, verschiedene Dinge auszuprobieren, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Wenn du bereits eine Bildsprache gefunden hast, kannst du sie beibehalten, während du dich in gänzlich neuen Projekten und Anleitungen versuchst, die du bislang noch nicht thematisiert hast.

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